Antifa Kundgebung mit LKW-Konzert

Am 10. September 2011 findet im niedersächsischen Dorf Tostedt eine antifaschistische Kundgebung mit LKW-Konzert statt. Unter dem Motto „Love Music, Hate Fascism – Für eine antifaschistische Jugendkultur!“ hat die Kampagne Landfriedensbruch diese erneute Antifa-Aktion in Tostedt organisiert.
Mehrere Bands wollen gemeinsam mit Antifas den Ort rocken und örtliche Antifa-Strukturen stärken.


Datum: 10.09.11
Beginn: 14:00
Ort: Tostedt, am Sande

LKW-Konzert in Tostedt

update

Zusätzlich spielen E123 und Maison derriere.

Mehr Infos auf der Bündniswebsite

Flora und Zomia bleiben!

In Hamburg ist das Fortbestehen zweier alternativer Projekte akut gefährdet. Neben der roten Flora, die verkauft werden soll, ist der Wagenplatz Zomia aktuell von der Räumung bedroht.

Seit Ende 2010 wird Zomia auf einer Fläche in Wilhelmsburg geduldet. Am 30.4. läuft die Duldung aus, und der Bezirksamtsleiter Markus Schreiber hat angekündigt, den Platz zu räumen. Schreiber: „Gehen Sie hin wo Sie hergekommen sind“.
Auch um die rote Flora sieht es nicht viel besser aus. Klausmartin Kretschmer, der offizielle Besitzer, plant zu verkaufen. Vor zehn Jahren kaufte der Immobilienmakler das Gebäude von der Stadt. Im Kaufvertrag ist geregelt, dass die Stadt ein zehnjähriges Wiederkaufsrecht hat. Seit dem 28. März ist die Frist abgelaufen. Seitdem lässt Kretschmer über die Presse verkünden, dass er definitiv verkaufen will und schon mehrere Angebote hat. Durch den Verkauf besteht akute Gefahr für das Fortbestehen der Flora. Wer mehrere Millionen für ein Grundstück in der Schanze ausgibt, wird es auch nutzen.
Dies wäre ein weiterer Schritt der Gentrifizierung des Stadtteils. Für die Anwohner_innen bedeutet das steigende Mieten und Lebenshaltungskosten. Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, werden aus der Schanze verdrängt.
Darüberhinaus ist die Flora ein wichtiger Bestandteil linker und emanzipatorischer Politik in der Region Hamburg. Sollte sie geräumt werden, bedeutet das den Verlust eines der wenigen Räume für Menschen, die sich mit dem kapitalistischen Normalzustand nicht abfinden können und wollen. Das ist nicht hinnehmbar und wir werden alles tun, um die Räumung zu verhindern.
Wenn ihr uns die Flora nehmt, sorgen wir dafür, dass die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten nicht nur vorrübergehend sind!

30. April 2011 15:00
Überregionale Demonstration gegen Gentrifizierung und Stadtentwicklung.
Wagenplatz Zomia verteidigen.
Für den Erhalt der Flora.
Gegen kapitalistische Zustände.

Antifademo in Tostedt

Die Kampagne Landfriedensbruch sagt den herrschenden braunen Verhältnissen in Tostedt den Kampf an. Am Samstag, den 19. März 2011 startet die antifaschistische Demonstration um 13 Uhr am Tostedter Bahnhof. Mehr Infos hier.

Infoveranstaltung: Braune Schatten – Neonazis im Landkreis Harburg

Die Extreme Rechte ist auf dem Vormarsch. Öffentliche Auftritte, Wahlerfolge, rechte Skinheadkonzerte und Waffenfunde bei Neonazis sind die sichtbarsten Zeichen dieser Entwicklung. Auch in Niedersachsen ist eine gut vernetzte und aktive neonazistische Szene festzustellen. Die NPD versucht ihre kommunalpolitische Verankerung auszubauen und mit einem scheinbar bürgerfreundlichen Auftreten ihre menschenverachtende Ideologie im gesellschaftlichen Mainstream salonfähig zu machen.

Die Kundgebung der NPD am 3. April 2010 in Buchholz oder die ständigen Übergriffe durch Neonazis in Tostedt zeigen auf, dass auch im Landkreis Harburg Neonazis tätig sind.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Strukturen der extremen Rechten in Norddeutschland und der Nordheide. Welche Organisationen gibt es, wie treten sie auf, was propagieren sie, wer sind ihre Wortführer und welche Gefahren gehen von ihnen aus? Diese und andere Fragen sollen mit der Veranstaltung beantwortet und Gegenstrategien erörtert werden.

Veranstaltung mit Andreas Speit, Journalist und Autor. Schreibt u.a. für die „TAZ“, „Freitag“, „blick nach rechts“ oder „Der Rechte Rand“. Ist einer der fundiertesten Experten zum Thema „Extreme Rechte“ und Herausgeber verschiedener Fachbücher.

Update: Der Vermieter wurde u.a. von der Polizei unter Druck gesetzt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Termin deswegen abgesagt. Stattdessen findet die Veranstaltung nun am 6. März unter freiem Himmel am Sande statt. Beginn ist um 14:00.

Es laden ein:
Johanna Voß (MdB) / Bundestagsfraktion Die Linke
Die Linke / Harburg-Land
In Kooperation mit dem Antifaschistischen Infobüro Lüneburg

Vortrag über Tostedter Verhältnisse

In antifaschistischen Kreisen ist es hinlänglich bekannt, dass in Tostedt unerträgliche Verhältnisse herrschen. Jede_r die/der sich in dem Ort gegen Naziaktivitäten engagiert, wird selbst zum Ziel gewalttätiger Attacken.
In der Presse wird das Thema verharmlost, Opfer zu Tätern gemacht, und die angeblichen Erfolge der Polizei zum Anlass genommen, die Menschen in Sicherheit zu wiegen. Um eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, werden Aktivisten aus Lüneburg und Tostedt einen Vortrag halten mit dem Titel: „Was ist los in Tostedt? Infoveranstaltung zu den Naziaktivitäten und Strukturen in Tostedt, wie diese sich dort etablieren konnten und was dagegen getan werden kann.“

Datum: 26.01.11 ab 19:00

Achtung! Der Veranstaltungsort wurde geändert. Jetzt:
Ort: Opis in Buxtehude (An der Rennbahn 9a)

Deutsche Täter sind keine Opfer!

Auch in diesem Jahr protestierte die Antifaschistische Aktion Buxtehude gegen die offizielle Gedenkveranstaltung in Buxtehude anlässlich des „Volkstrauertages“ 2008.
Dabei richtet sich unser Protest zum einen gegen die Entkontextualisierung der Geschichte und gegen die Umdeutung von deutschen Täter_innen in Opfer. Der aktuelle geschichtliche Diskurs in Deutschland erlaubt es deutsche Täter_innen, verantwortlich für Massenmorde, Vernichtungskriege und Zerstörung, in die Reihe der unschuldigen Opfer zu stellen. Dabei wird u.a. von den Vertriebenenverbänden eine Geschichtsdeutung voran getrieben, in der Vertreibung losgelöst vom begonnenen Angriffskrieg und der Unterstützung und Duldung des Nationalsozialismus durch eine breite Masse der Zivilbevölkerung rezipiert wird.

Bild Buxtehuder Tageblatt 17.11.2008

Zum anderen richtet sich der Fokus unseres Protestes in diesem Jahr auf die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Deutsche Soldat_innen die bei Kriegseinsätzen im Ausland getötet werden und denen die Bundeswehr ein Denkmal baut, öffentliche Bundeswehrgelöbnisse mit martialischer Jagd auf Antimilitarist_innen und wiederholte Versuche der Bundesregierung Militäreinsätze im Inland politisch zu legitimieren, all dies gehört im Jahr 2008 zum Alltag. Das Mitwirken der Bundeswehr an Angriffskriegen wie Afghanistan und die Forcierung einer einheitlichen europäischen Eingreiftruppe dienen nicht dem Frieden, sondern dem Krieg zur Durchsetzung eigener Interessen.

Widerstand gegen Krieg ist notwendig und legitim! Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Naziveranstaltungen interessieren uns brennend!

aktualisiert!

In einem Forumsbeitrag kündigen Neonazis das Stattfinden einer Kundgebung in Buxtehude für den 08.11.2008 an. Die Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen berichtete über dieses Vorhaben am gestrigen Dienstag den 04.11.2008 auf dem Nachrichtenportal Indymedia.

Nach Auskunft der Buxtehuder Stadtverwaltung und der örtlichen Polizei liegt bislang keine Anmeldung für diese Nazikundgebung in Buxtehude vor. Allerdings ruft die NPD am kommenden Samstag zu einem „Infostand-Aktionstag“ auf, in dessen Rahmen u.a. ein Stand der NPD in Stade stattfinden soll.

Wir rufen euch auf, euch bereit zu halten um mögliche Naziaktionen zu verhindern.

Treffpunkte:

Stade:
10 Uhr am Bahnhof

Buxtehude:
13.30 Uhr vor dem Jugendfreizeithaus
Geschwister-Scholl-Platz – Brünningstrasse

Wir haben uns entschlossen trotz weiterer Unklarheiten diese beiden Treffpunkte bekannt zu geben. Im Hinblick auf kurzfristige Änderungen versucht am Samstag möglichst mobil zu sein.

Aktualisierung

Wir möchten euch noch einmal darauf hinweisen morgen möglichst mobil zu sein. Naziaktionen wird es in Niedersachen auf jedenfall geben.

Symbolische Besetzung des Graninigeländes

Bereits im Zuge polemischer Vorwürfe seitens der lokalen CDU im Februar diesen Jahres, die einen Ausschluss der „Antifaschistischen Aktion Buxtehude“ von den Räumlichkeiten des Freizeithauses forderte und durchsetzten, haben wir die Forderung nach unkommerziellen und selbst verwalteten Freiräumen für Jugendliche aufgestellt. Mit der symbolischen Besetzung des ehemaligen Graninigeländes in Buxtehude in der vergangenen Nacht, verleihen wir dieser Forderung erneut Ausdruck.

Die seit Jahren schleichenden Prozesse von Gentrifizierung ganzer Stadtteile, der Umstrukturierung und Durchkommerziallisierung von vormals selbst verwalteten Freiräumen, geht einher mit einer immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Eine Entwicklung, die einen Großteil der Menschen und insbesondere Jugendliche betrifft und sie damit auf Grund von Geldmangel von gesellschaftlicher Teilhabe ausschließt. Auch die Buxtehuder Lokalpolitik folgt diesem Beispiel, leistet sich auf der einen Seite millionenschwere Verwaltungsneubauten und kürzt auf der anderen Seite Gelder, zum Beispiel für Jugendarbeit im Rahmen des Buxtehuder Freizeithauses. Mit der Drohung ständiger Kürzungen konfrontiert gelingt es der Buxtehuder Politik Einfluss auf Entscheidungen des Freizeithauses zu nehmen.

Wir erkennen die Notwendigkeit, Freiräume zu erkämpfen, in denen eine selbst bestimmte Kultur entwickelt und gelebt werden kann, die auf Solidarität und Gleichberechtigung aufbaut. Freiräume, in denen Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung Schutz finden und in denen kein Platz für autoritäre, rassistische, patriarchale und faschistische Umgangsformen und Strukturen ist. Freiräume in denen Menschen sich unabhängig vom kapitalistischen Verwertungsdruck begegnen und verwirklichen können.
Squat the world!

Naziaufmarsch am 1. Mai 2008 in Hamburg verhindern!

Am 1.Mai wollen NPD und Freie Nationalisten einen bundesweiten Aufmarsch in

Hamburg-Barmbek durchführen. Unter dem rassistischen und fadenscheinig „antikapitalistischen Motto“: „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung!“ soll die alljährliche 1. Mai-Demonstration der Nazis diesmal in Hamburg stattfinden.

Beteiligt euch an der antifaschistischen Bündnisdemonstration am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!

Mehr dazu gibt es hier: Naziaufmarsch in Hamburg verhindern

Zweite Stellungnahme der Antifaschistischen Aktion Buxtehude

Es fällt uns schwer, das Theater der Buxtehuder Kommunalpolitik ernsthaft zu kommentieren, welches mit Bezug auf unsere Gruppe in den letzten Wochen im Buxtehuder Tageblatt statt fand.
Mit ihrem Eilantrag im Jugendhilfeausschuss glaubt die CDU ihr Ziel erreicht zu haben. Der Antifaschistischen Aktion Buxtehude bleibt der Raum im Jugendzentrum vorerst verwehrt. Wir stellen fest, dass uns dieser Sachverhalt a) nicht interessiert und wir b) unsere Aussagen nicht revidieren werden.
Wir wiederholen an dieser Stelle, dass es von uns keine Distanzierung, weder vom Flugblatt, noch von unserer Stellungnahme auf der Internetseite geben wird. Unsere Positionierung ist klar und deutlich.
Der Versuch Biesenbachs uns mit der Begrifflichkeit linksradikal zu diffamieren, schlägt schon deshalb fehl, da dies Teil unseres Selbstverständnisses ist. In der Logik des Buxtehuder CDU-Ratsherren ist dies offenbar ein Manko, für uns Ausdruck emanzipatorischer Politik.

Der Angriff der CDU auf den Leiter des FZH hat System. Die CDU und FDP versuchten Anfang 2006 100.000 Euro in der Buxtehuder Jugendarbeit ein zu sparen. In einer nicht öffentlichen Sitzung sollte dieses Vorhaben diskutiert und bewilligt werden. Unseren Informationen nach hätte eine solche Summe nur mit einer defakto Schließung des Freizeithaus einher gehen können. Der Angriff auf uns, dessen Ziel eigentlich die Führung des FZH war, stellt einen weiteren Versuch dar, einen solchen Rückbau der Jugendpolitik zu legitimieren.
Seit Jahren werden Gelder für Arbeit mit Jugendlichen und gerade Migrant_innen gestrichen bzw. gekürzt. Besonders betroffen davon ist das Jugendfreizeithaus.
Einzig die Buxtehuder „GRÜNEN“ haben diesen Sachverhalt klar geäußert und damit Position für das Freizeithaus und dessen Leiter bezogen. Wir hätten uns eine solche Reaktion auch von den anderen beteiligten Parteien und Gruppierungen gewünscht, anstatt auf den „Distanzierungs-Zug“ der CDU auf zu springen und damit das FZH in Frage zu stellen.
Wir rufen dazu auf, Freiräume für Jugendliche zu schaffen.
Solange Freiräume für Jugendliche nicht existieren bzw. beschnitten werden, müssen diese in Selbstverwaltung von Jugendlichen geschaffen werden.

In diesem Sinne:

Freiräume erkämpfen! Der konservativen Politik die Zähne zeigen!